Die Finanierung des neuen Campus bleibt eine Knacknuss

Thuner Tagblatt, 27. August 2024, Gabriel Berger

 

Stadtentwicklung in Thun-Nord Das Baugesuch für das neue Empa-Forschungsgebäude ist publiziert. Die Finanzierung des Vorhabens gestaltet sich laut Stadtpräsident Raphael Lanz aber nach wie vor schwierig.

 

Läuft alles nach Plan, ist es im Jahr 2027 so weit: Dann soll die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) vom sanierungsbedürftigen Standort im General-Herzog-Haus im Lerchenfeld ins neue Forschungsgebäude auf dem Baufeld B5 im Entwicklungsschwerpunkt (ESP) Thun-Nord umziehen können. Das Baufeld liegt nahe der Kreuzung Allmend-/General-Wille-Strasse auf der Kleinen Allmend.

Vordergründig scheint das Vorhaben auf guten Wegen zu sein. Unlängst wurde das Baugesuch für die Realisierung des Empa-Forschungsgebäudes publiziert. Ausgearbeitet wurde das Projekt von der Halter AG, der Entwicklungspartnerin der Stadt Thun. Letztere wiederum ist Baurechtsnehmerin auf der Fläche, die dem Bundesamt für Rüstung (Armasuisse) gehört.

Mitte der 2010er-Jahre hatte sich die Stadt, gemeinsam mit dem Kanton, stark darum bemüht, die Empa langfristig an Thun zu binden. Die Bemühungen mündeten in den geplanten Umzug auf den ESP Thun-Nord, wo deutlich mehr Platz zur Verfügung stehen wird als bisher.

 

Harzige Suche nach Investoren

Die Stadt hatte bereits vergangenen Februar kommuniziert, dass das Baugesuch eingereicht worden ist. «Bei der Vorprüfung hat es Klärungsbedarf gegeben. So mussten diverse Dokumente nachgereicht werden», entgegnet der Thuner Stadtpräsident Raphael Lanz (SVP) auf die Frage, weshalb es fast ein halbes Jahr bis zur Baupublikation gedauert hat. Dies sei aber «keine problematische Verzögerung», man befinde sich immer noch im Zeitplan.

Mehr Sorgenfalten verursacht beim Stadtpräsidenten ein anderer Faktor: «Die Finanzierung gestaltet sich nach wie vor schwierig.» Es seien in den letzten Monaten zwar verschiedene Gespräche mit potenziellen Investoren geführt worden, «aber wir sind immer noch daran, eine Lösung zu finden», sagt Lanz. Dies betreffe nicht nur die späteren Bauetappen für den geplanten Start-up- und Innovationscampus, sondern bereits auch die Etappe Empa.

 

Wie der Ukraine-Krieg mit hineinspielt

Dass bislang kein Investor gefunden werden konnte, der definitiv einsteigen will, hat laut dem Stadtpräsidenten mit dem erhöhten Zinsniveau und zu einem guten Teil mit der veränderten Sicherheitslage in Europa seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs zu tun. Seither sei die Armee und auch Armasuisse zurückhaltender, was die Nutzung und Freigabe ihrer Grundstücke betrifft.

Vonseiten Armasuisse wird bestritten, dass der Baurechtsnehmerin Steine in den Weg gelegt werden. Das Baurecht auf der fraglichen Parzelle sei bis ins Jahr 2100 abgegeben worden. Die Verantwortung liege seit dem Vertragsabschluss im Jahr 2020 bei der Stadt Thun.

«Wir haben kein Interesse daran und keine Grundlage dafür, die bauliche Entwicklung des Baufelds B5 zu beeinflussen oder zu verzögern», hält Armasuisse-Mediensprecherin Samanta Leiser fest. Die Stadt könne frei über B5 verfügen. Auf den von Raphael Lanz erwähnten Einfluss des Ukraine-Kriegs geht sie nicht direkt ein.

Laut Leiser hat die Stadt indes an einem weiteren Baufeld auf der Kleinen Allmend Interesse signalisiert. «Wir sind mit der Stadt Thun bezüglich des Baufelds B8 Ost im gegenseitigen Austausch», sagt sie. Jenes Baufeld liegt zwischen der Fläche mit dem Empa-Neubau und der geplanten, künftigen S-Bahn-Haltestelle Thun-Nord, womit ihm bei der Erschliessung des Areals voraussichtlich eine zentrale Rolle zukommt.

Zwar könne man sich grundsätzlich vorstellen, auch diese Fläche im Baurecht abzutreten, aber «vor dem Abschluss des qualitätssichernden Verfahrens wird Armasuisse Immobilien mit der Reservation oder der baurechtlichen Abtretung des Baufeldes B8 Ost zuwarten», so Samanta Leiser. Mit dem erwähnten Verfahren ist die neuerliche Anpassung des kommunalen Richtplans gemeint. Sie soll in diesem Herbst starten.

«Für die Finanzierung und das Finden von Investoren wäre es hilfreich, wenn wir ein grösseres Areal entwickeln und eine genauere Roadmap definieren könnten», sagt derweil Raphael Lanz. Dies sei aktuell jedoch nicht möglich. Die Verhandlungen mit Armasuisse verliefen «teils harzig» und seien ein «grosser Kraftakt».

 

Muss die Stadt Geld einschiessen?

Der Stadtpräsident will die Zuversicht jedoch nicht verlieren und weiter das Gespräch suchen: «Wir werden versuchen, der Armasuisse noch genauer aufzuzeigen, dass an einem solchen Standort Synergien mit der Wirtschaft möglich und zwingend sind.»

Sollten die Bemühungen nicht fruchten und die Investorensuche erfolglos bleiben, besteht gemäss Stadtpräsident Lanz «leider die reale Möglichkeit, dass wir die Finanzierung mit Dritten nicht hinbringen». Was zur Folge hätte, dass sich auch die Stadt selbst allenfalls wieder überlegen müsste, wie viel öffentliche Gelder sie zu investieren bereit wäre.

Historische Tankstelle muss verschoben werden

Teil des Baugesuchs für den Empa-Neubau ist die Verschiebung der Tankstelle auf der Parzelle. Die Anlage, zu der auch ein kleines Tankwarthaus gehört, wurde 1952 erstellt und ist im kantonalen Bauinventar als «erhaltenswert» eingetragen. Es handle sich um eine «sehr elegante Betonkonstruktion» und einen «Vertreter einer Baugattung, die selten original erhalten bleibt», ist im Inventar zu lesen.

Gemäss dem Thuner Stadtarchitekten Florian Kühne soll die Tankstelle dereinst in nordöstliche Richtung verschoben werden. Dort ist künftig ein öffentlicher Park vorgesehen. «Im Parkteil des Baufelds B5 kann die frühere Tankstelle inklusive Dach als Pavillon einem neuen Zweck zugeführt werden», sagt Stadtarchitekt Kühne.

Noch sind diverse Fragen rund um das Vorhaben offen, zum Beispiel, wie die Verlegung genau vonstattengehen wird, wann dies geschehen soll und was sie kosten wird. (gbs)


Download
Verpflichtungskredit ESP Thun Nord für Planung & Entwicklung: Stadtrat vom 4. Juli 2024
2024_06_18_ESP_Thun_Nord_Medienmitteilun
Adobe Acrobat Dokument 853.3 KB

Wo einst Munition gefertigt wurde, wird bald gewohnt

 

Thuner Tagblatt, 1 .März 2022, Gabriel Berger

 

Die Ruag will das Gebiet entlang der Uttigenstrasse von einem Arbeits- in ein Wohn- und Arbeitsquartier verwandeln.

Bisher war es vor allem eine Absicht. Nun haben die Pläne an Kontur gewonnen. Die Ruag Real Estate AG, die Immobilienabteilung der Ruag, hat gestern bekannt gegeben, dass sie an der Uttigenstrasse im Entwicklungsschwerpunkt (ESP) Thun Nord ein neues Quartier mit dem Namen «Tryber» realisieren will. Der Begriff leite sich vom Wort «Trybsatz» ab: «Er steht für die spannungsvolle Mischung aus Gewerbe, Dienstleistung, Freizeit und Wohnen», steht in der Medienmitteilung der Ruag.

 

Strassenöffnung als Impuls

Ausschlaggebend dafür, dass das Projekt «Tryber» nun entwickelt wird, ist die Öffnung der Uttigenstrasse. Die Verbindung, welche von der Regiebrücke nahe der Gemeindegrenze Thun/Steffisburg die Aare entlang ins Lerchenfeld und bis nach Uetendorf führt, wurde im Dezember nach 40 Jahren wieder durchgehend für Velofahrende und den Fussverkehr freigegeben (wir berichteten). Davor war dies nicht möglich, weil das Areal vor allem von militärischen oder militärnahen Betrieben genutzt wurde.

Die Stadt Thun hatte schon früher signalisiert, dass das ESP-Areal nördlich der Bahnlinie zum Mischgebiet mit diversen Wohn- und Arbeitsnutzungen umgenutzt werden soll. In diesem Kontext ist auch die geplante neue S-Bahn-Haltestelle «Thun Nord» zu sehen, die bei der Alpenbrücke des Bypass Thun Nord und damit unweit der Uttigenstrasse entstehen wird. Zur Haltestelle, die in den Ausbauschritt 2035 der Bahninfrastruktur aufgenommen worden ist, fanden vergangenes Jahr mehrere Planer-Workshops statt.

 

Pop-ups und Co-Working

Doch zurück zu «Tryber»: Die Ruag hat im Sinn, auf den rund 110’000 Quadratmetern Grundfläche, die in ihrem Besitz sind, ein gänzlich neues Stadtquartier zu schaffen. «Dabei wollen wir aber nicht Tabula Rasa machen und einfach neue Hochhäuser bauen», erklärt Ruag-Mediensprecherin Kirsten Hammerich. Ziel sei es, möglichst vieles aus der bestehenden Bausubstanz heraus zu modernisieren und nur dort, wo es zwingend nötig ist, Neu- oder Ersatzbauten zu errichten. Was dies im Detail bedeute, müsse sich zeigen.

Wie die Ruag schreibt, sollen Planung und Entwicklung langsam und nachhaltig vonstatten gehen. Frische Impulse wie Co-Working-Spaces, aber auch Pop-up- und andere Zwischennutzungen, die ein «Trendquartier» entstehen lassen, sind erwünscht. Der Wandel vom reinen Arbeits- in ein Wohn- und Arbeitsquartier soll schrittweise erfolgen. «Wir haben die Vision, aber es sind die Menschen, die den Tryber mit ihren eigenen Lebensentwürfen bespielen und Ideen zum Leben erwecken werden», hält Matthias Hauswirth, Geschäftsführer der Ruag Real Estate AG, in der Mitteilung fest.

Bei der Entwicklung des «Trybers» seien auch ökologische Überlegungen zentral, betont die Ruag. Sie verweist dabei auf die erwähnte künftige S-Bahn-Haltestelle, die ab 2032 «kurze Wege zwischen Wohnen, Arbeiten und Freizeit» ermöglichen soll. «Grossen Wert legt Ruag Real Estate beim Rückbau bestehender Elemente auf die fachgerechte Entsorgung von schadstoffhaltiger Bausubstanz und auf die Sanierung von allenfalls belastetem Untergrund», heisst es weiter.

Die Ruag Real Estate AG will ihre Pläne auch auf die anderen künftigen Nutzungen im ESP Thun Nord abstimmen. Deshalb wird das Unternehmen im Planungsverfahren mit dem Planungsamt der Stadt Thun zusammenarbeiten. Zur Höhe der Investitionen ins Projekt «Tryber» macht die Ruag laut Mediensprecherin Kirsten Hammerich keine Angaben. Auch die Frage, ab wann die ersten Bewohnerinnen und Bewohner ins Gebiet ziehen werden können, bleibt vorerst unbeantwortet: «Es handelt sich um eine langfristige Arealentwicklung. Ein konkreter Zeitplan liegt noch nicht vor», so Hammerich.

 

Die RUAG hat ein Youtube Video veröffentlicht: https://youtu.be/Os_P_5l7YCw Und eine Website veröffentlicht: www.tryber.ch

 


Stadt Thun entwickelt mit der Halter AG das Baufeld B5

TT vom 29. August 2020

 

Der Gemeinderat hat die Halter AG als Entwicklungspartnerin für das Baufeld B5 im ESP Thun Nord bestimmt. Das Bau- und Immobilienunternehmen überzeugte im Wettbewerb mit seinem Projekt «Campus Thun». Im September 2020 startet die Detailplanung für die Entwicklung des Areals. Im Jahr 2023 soll die Empa ihren neuen Sitz beziehen.

 

Anfang dieses Jahres hat die Stadt Thun das Baufeld B5 auf dem Areal des ESP Thun Nord von der armasuisse im Baurecht übernommen. Parallel zur Erarbeitung des Baurechtvertrages suchten Stadt und Empa in den letzten eineinhalb Jahren im Rahmen eines strukturierten, mehrstufigen Prozesses und Wettbewerbsverfahrens einen Entwicklungspartner für das Areal. Von anfänglich vier Interessenten arbeiteten zwei eine konkrete Projektstudie aus. Ein Beurteilungsgremium unter der Leitung von Dieter Bachmann (pool Architekten Zürich) mit ausgewiesenen Fachleuten wertete die beiden Vorschläge zuhanden des Gemeinderates aus. Dieser bestimmte schliesslich die Halter AG als Kooperations- und Entwicklungspartnerin.

 

«Campus Thun» - ein überzeugendes Siegerprojekt

Halter AG setzte sich intensiv mit dem Baufeld B5 und der angrenzenden Umgebung auseinander. Der Projektvorschlag mit dem Arbeitstitel «Campus Thun» überzeugt als städtebaulich hochwertige Gesamtlösung und erfüllt die von der Stadt Thun gestellten Anforderungen und Bedingungen. Das Siegerprojekt hat das Potenzial zum Meilenstein auf dem Areal des ESP Thun Nord. Die blockartig angeordneten Gebäude haben urbanen Charakter und verkörpern Aufbruchstimmung und Innovation. Das Aussenraumkonzept umfasst nebst verbundenen Dachgärten Begrünungen in allen Dimensionen und harmoniert gut mit dem vorgesehenen Park. Der Einbezug der alten AMP-Tankstelle als thematische Brücke zur Vergangenheit fügt sich elegant in das Gesamtkonzept ein.

 

Grosse Bedeutung infolge Bahnhof Thun Nord

Mit dem Entscheid, den Bahnhof Thun Nord in den Ausbauschritt 2035 des strategischen Entwicklungsprogrammes der Bahninfrastruktur aufzunehmen, fällt dem Baufeld B5 eine hohe Bedeutung zu. In kurzer Gehdistanz zum neuen Bahnhof gelegen, präsentiert sich die primäre adressbildende Seite der Parzelle neu an der Nordseite. Das Projekt «Campus Thun» hat diesen Sachverhalt überzeugend aufgenommen und eine attraktive zweigeschossige Front mit Säulen als Gestaltungselemente vorgesehen. Das Areal kann künftig dem neuen Thuner Verkehrsknoten gerecht werden und stellt eine einladende Begegnungszone dar.

 

Grosses Potenzial für An- und Umsiedlungen

Die Parzelle B5 ermöglicht dem Wirtschaftsstandort Thun ein Ansiedlungspotenzial von rund 50'000 m2 Bruttogeschossfläche. Die verschiedenen beabsichtigten Nutzungen können mit dem Projektvorschlag «Campus Thun» alle berücksichtigt werden. Nebst dem Technocampus, der rund um die Ankermieterin Empa entstehen soll, sind Flächen für Gewerbe und Dienstleistung vorgesehen. In Ergänzung dazu wird eine allfällige Nutzung für Übernachtung (Hotel, Longstay) in der nächsten Projektphase geprüft. Auch bezüglich der Wirtschaftlichkeit beinhaltet der Projektvorschlag von Halter AG die interessanteste Perspektive. Im September startet die Detailplanung. Die Empa soll bis Ende 2023 in den neuen Sitz einziehen. 

Halter AG

Die Halter AG ist eine der führenden Unternehmungen im Bereich Bau- und Immobilienleistungen in der Schweiz. Mit verschiedenen Geschäftseinheiten erbringt Halter AG Leistungen in den Bereichen Konzeption und Realisierung von Immobilien-Entwicklungsprojekten mit Nutzungen und Investitionen jeder Art. Verteilt auf die sechs Standorte in der Schweiz beschäftigt Halter AG rund 260 Mitarbeitende. Für den Evaluationsprozess B5 und das Projekt in Thun ist der Halter-Standort Bern zuständig.

 www.halter.ch 


Entwicklungsschwerpunkt Thun-Nord

31.10.2018   Thuner Tagblatt

 

ESP Thun Nord EMPA Baufeld B5

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Thun, das Planungsamt und das Amt für Stadtliegenschaften

vermeldeten gestern «einen Meilenstein in der Arealentwicklung». Gemeint ist das Gelände des

Entwicklungsschwerpunktes (ESP) Thun Nord, wo in den nächsten 15 Jahren rund 62 Hektaren, die

bisher für die Armee und armeenahe Unternehmungen genutzt wurden, schrittweise neu organisiert

und zum Teil der Privatwirtschaft zugeführt werden.

Das Bundesamt für Rüstung, Armasuisse, tritt der Stadt Thun damit jenes Land ab, auf dem die Eidgenössische

Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) ein neues Gebäude erstellen will. Wie Thuns Stadtpräsident Raphael

Lanz auf Anfrage eine Mitteilung der Stadt ergänzte, erhält die Stadt von Armasuisse ein langfristiges Baurecht. Die Empa

wird gemäss der Mitteilung der Stadt im Jahr 2022 als erste Nutzerin auf der Bauparzelle B5 einziehen.

  

Standort wird ausgebaut

In den letzten Jahren konnte die Stadt in Zusammenarbeit mit dem Kanton den Standort der Empa in Thun langfristig

sichern. So sprach der Stadtrat im Februar 2017 einen Kredit von 1,7 Millionen Franken; im März desselben Jahres gab

auch das Kantonsparlament grünes Licht und bewilligte einen Verpflichtungskredit über 10 Millionen Franken (wir haben

berichtet). Hierbei wurde vereinbart, dass die Empa den bisherigen Standort Thun in Bezug auf Fläche und Mitarbeitende

erheblich vergrössert. Aktuell beschäftigt die Empa an der Feuerwerkerstrasse 39 in Thun rund 70 Angestellte.

 

Die Empa plant nun in Thun ein Kompetenzzentrum für neuartige Werkstoffe. Konkret geht es um die Erforschung neuer

Möglichkeiten im 3-D-Druck.

  

Stadt sucht Partner

Die künftigen Flächen auf dem sogenannten Baufeld B5 sollen in drei Etappen der Wirtschaft zur Verfügung gestellt

werden. Hierfür werde nun ein Entwicklungspartner gesucht, der das Areal mit der Stadt Thun an den Markt bringe, steht

in der Mitteilung der Stadt weiter geschrieben.

 

«Die vier eingeladenen Unternehmungen erarbeiten bis im Frühjahr 2019 einen Vorgehensvorschlag», schreibt die Stadt.

Im Rahmen einer Weiterbearbeitung mit zwei Bewerbern sei die Erarbeitung von Vorprojekten und danach die

abschliessende Wahl eines Vertragspartners vorgesehen.

 

Die Parzelle B5 liegt an der Kreuzung Allmendstrasse/General-Wille-Strasse beim Auslauf der Alpenbrücke. Sie

ermöglicht dem Wirtschaftsstandort Thun gemäss Angaben der Stadt ein Ansiedlungspotenzial von rund 50000

Quadratmetern Bruttogeschossfläche.